Kultur-Engagement

SOLLBRUCHSTELLE

  • Sollbruchstelle 03
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Bilder vom Projekt 03 der SOLLBRUCHSTELLE

SOLLBRUCHSTELLE

Mit Feller. Weil wir morgen anders wohnen werden.

Bereits zum dritten Mal geht mit der SOLLBRUCHSTELLE ein Kunstprojekt der aussergewöhnlichen Art über die Bühne. Dieses Mal im Herzen von Zürich in einem Garagenareal beim Bahnhof Wiedikon. Das innovative Kuratoren-Duo Rot und Doerig inszenieren das Thema Ab- und Aufbruch auf eine völlig neue Art, an der Schnittstelle von Architektur und Kunst.

Feller unterstützt die SOLLBRUCHSTELLE seit der ersten Ausstellung im 2013. Mit Schaltern und Steckdosen ist Feller seit über 100 Jahren Teil der Schweizer Gebäudegeschichte. Wir sind überzeugt, dass die Bauwelt von morgen eine andere sein wird. Gebäude werden intelligent, Räume vernetzt, Umgebungen denken mit. Diese Zukunft wollen wir mitgestalten: mit Technik, Design und persönlichem Engagement.

Der Talk am Bau

Wie viel Technick braucht der Mensch?

Sollbruchstelle 03
Im Talk am Bau: Fredy Barth, Georges T. Roos, Gabriela Amgarten, Samuel Schenk, Max Schwitalla (v.l.n.r.)

«Machbar ist es technisch längst, das Haus, das mitdenkt, seine Bewohner kennt und automatisch Stimmung und Musik herzaubert», erklärt Samuel Schenk, Berufsweltmeister Elektroinstallateure. In der Realität aber schrecken die meisten Menschen vor dieser Vorstellung noch zurück. Weshalb? Der Berliner Architekt Max Schwitalla erklärt: «Solange wir Hightech-Produkte nutzen und wieder weglegen können, haben wir kaum Berührungsängste. Wird aber unsere Umgebung, unser Daheim, smart und steuert sich selbst, fühlen wir uns schnell fremdbestimmt und sorgen uns um unsere Daten.»

Laut Zukunftsforscher Georges T. Roos entscheidet vor allem die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie darüber, wie sie aufgenommen wird. «Je weniger uns die Technik überhaupt auffällt und je intuitiver wir sie bedienen können, desto eher nehmen wir sie an», so Roos. Fredy Barth, Rennfahrer, unterstützt dies: «Moderne Autos fahren sich schon heute fast selbst, nur merkt das keiner, weil die Fahrzeuge grundsätzlich immer noch auf unsere Impulse wie Gas geben, bremsen oder lenken reagieren.»

Die Diskussion macht klar: Wenn wir heute bauen, müssen wir an morgen denken. Denn so selbstverständlich wie ABS/ESP im Auto oder wie Smartphones in der Tasche wird auch Wohnen im Smart Home schon bald Teil unseres Alltags sein.

www.die-sollbruchstelle.org

Videos von der SOLLBRUCHSTELLE auf Vimeo

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