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Neuer, zukunftssicherer USB-Steckdosenstandard der Feller AG

Feller AG bietet ab sofort einen neuen Steckdosenstandard, der die normale 230-V-Steckdose Typ 13 erstmals mit USB A und USB C Anschlüssen in einem einzigen kompakten 1+1 Apparat kombiniert. Damit wird es möglich, zeitgleich mehrere mobile Endgeräte bequem an einer Steckdose aufzuladen.

Feller AG bietet ab sofort einen neuen Steckdosenstandard, der die normale 230-V-Steckdose Typ 13 erstmals mit USB A und USB C Anschlüssen in einem einzigen kompakten 1+1 Apparat kombiniert. Damit wird es möglich, zeitgleich mehrere mobile Endgeräte bequem an einer Steckdose aufzuladen. Neben dem weit verbreiteten USB A Standard wird auch USB C unterstützt. So ist sichergestellt, dass Nutzer auch künftige Generationen mobiler Geräte problemlos aufladen können. Die Steckdose ist in zwei Ausführungen verfügbar: Eine Version ist mit einem Anschluss für USB A und einem für USB C ausgestattet. Die andere Version bietet zwei Anschlüsse vom Typ USB C.

Industriestandard USB C
Immer mehr aktuelle Smartphones, moderne Tablets und andere Geräte sind mit USB C Anschlüssen ausgestattet. Entwickelt wurde der USB C Standard, um das zuvor existierende Durcheinander verschiedener physischer USB-Typen zu beenden. Zudem weist der USB-C Anschluss eine höhere mechanische Robustheit auf als der USB-A Anschluss. Aufgrund dieser breiten Etablierung in der ITK-Industrie ist sichergestellt, dass USB C der zukünftige Standardanschluss für mobile Geräte sein wird.

Ansprechende Gestaltung
Traditionell legt die Feller AG hohen Wert auf hochwertiges Design aller Produkte. So auch beim neuen Steckdosenstandard, der daher in die EDIZIOdue colore und prestige- und STANDARDdue Designlinien des Unternehmens integriert wurde. EDIZIOdue-Design bietet zwölf Farben sowie 15 Echtmaterialien, STANDARDdue ist in schwarz und weiss erhältlich.

Einsatzszenarien
Der neue Standard bietet nicht nur in den eigenen vier Wänden einen Mehrwert, er bietet auch interessante Möglichkeiten in Branchen wie der Gastronomie und Hotellerie, an Bildungsinstitutionen, Flughäfen oder Bahnhöfen, in Fitness-Studios oder sogar beim Coiffeur. Überall da, wo Menschen eine längere Zeit verbringen, können die Betreiber dieser Einrichtungen ihren Service verbessern, indem sie ihren Kunden mit den Steckdosen eine flexible Möglichkeit zum Laden ihrer Mobilgeräte bieten.

Die wichtigsten Merkmale im Überblick

Kombinationen: 230 V mit USB A und USB C oder 230 V und 2 x USB C
Anschluss: Steckklemmen
Ausführungen: T13, USB A und USB C oder T13, 2 x USB C
Ladestrom: 3.0 A (15 Watt)
Schutzart: IP 20
Designlinien: EDIZIOdue und STANDARDdue
Kombinationstauglich
S+ zertifiziert
Geringer Standby-Stromverbrauch

Prisma XS von Schneider Electric und Feller AG: Grösstmögliche Flexibilität in der Ausgestaltung von Zähler- und Energieverteillösungen

Mit dem neuen Prisma XS Zähler- und Energieverteilsystem erweitern die Feller AG und Schneider Electric ihr Portfolio für Energieverteilerlösungen. Mit diesem Zuwachs im Angebot positionieren sich die Energiespezialisten als Komplettanbieter im Schaltschrankbau und decken mit zwei unterschiedlichen Gehäusetiefen die mittleren Energieverteilerbereiche bis 400 A und bis 630 A ab.

Mit dem neuen Prisma XS Zähler- und Energieverteilsystem erweitern die Feller AG und Schneider Electric ihr Portfolio für Energieverteilerlösungen. Mit diesem Zuwachs im Angebot positionieren sich die Energiespezialisten als Komplettanbieter im Schaltschrankbau und decken mit zwei unterschiedlichen Gehäusetiefen die mittleren Energieverteilerbereiche bis 400 A und bis 630 A ab.


Konzipiert als modulares Baukastensystem, stellt Prisma XS eine nach IEC 61439-1 / -2 / -3 bauartgeprüfte Zähler- und Energieverteilung sicher. Die Leergehäuse sind in zwei Tiefen, 210mm und 280mm, erhältlich und für die Wandmontage ebenso geeignet wie als Standgehäuse. Zusammen mit den Tragegerüsten, Modulbausätzen und vorgefertigten Komplettfeldern ergeben sich für den Planer, Elektriker und Schaltanlagenbauer eine Vielzahl möglicher Kombinationen und grösstmögliche Flexibilität.

Definierte Komplettfelder sind mechanisch vormontiert und müssen lediglich noch bestückt, verdrahtet und in den Leergehäusen platziert werden. Konfigurationen für individuelle Verteilerlösungen sind so in kürzester Zeit realisiert. Besonders vorteilhaft für die Montage ist der 150mm Reihenabstand, der genügend Platz für die Verdrahtung von Reiheneinbaugeräten bietet und bei dem auch Nachrüstungen für zukünftige Funktionen schnell installiert sind. Dies könnten beispielsweise Geräte wie der PowerTag zur Energiemessung einzelner Lastabnehmer sein.

Der modulare, bauartgeprüfte Aufbau stellt eine Vielzahl von Konfigurationen zur Verfügung, die Planer und Elektrofachkräfte in kürzester Zeit umsetzen und implementieren können. Neben der auf ein Minimum reduzierten Lagerhaltung, die Kosten spart und die Liquidität erhöht, ist es vor allem der signifikante Zeitgewinn, der einen Wettbewerbsvorteil verspricht und modernen Kundenerwartungen entgegenkommt. Zudem benötigt die Realisierung dieser Zähler- und Energieverteilungen keinen Maschinenpark und kann mit einem Minimum an Werkzeugen realisiert werden.

Für Feller-Kunden aus der Elektrobranche sind die neuen Prisma XS-Artikel über den Elektro-Grosshandel erhältlich. Schaltanlagenbauer beziehen die Prisma XS-Artikel wie gewohnt direkt bei Schneider Electric. Kundenberater stehen im Handel wie auch beim Hersteller persönlich für das Gespräch zur Verfügung.





Feller Aktuell

Building the Future – Feller und Schneider Electric an der Swissbau 2020

Am 18. Januar ging die Swissbau 2020, die führende Fachmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz, in Basel zu Ende. Unter dem Motto «Building the Future» präsentierten die Feller AG und Schneider Electric dort gemeinsam zukunftsweisende Automationslösungen für den Wohnungsbau und für Commercial Buildings.

Feller Aktuell

Am 18. Januar ging die Swissbau 2020, die führende Fachmesse der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz, in Basel zu Ende. Unter dem Motto «Building the Future» präsentierten die Feller AG und Schneider Electric dort gemeinsam zukunftsweisende Automationslösungen für den Wohnungsbau und für Commercial Buildings.

Die Swissbau war auch dieses Jahr wieder während der 5 Tage der Branchentreffpunkt der Bau- und Immobilienwirtschaft. Rund 93’000 Interessierte besuchten die Messe, um sich bei den 850 Ausstellenden über Trends und Neuheiten zu informieren. Neu wurde dieses Jahr das Angebot um die Themen Gebäudeautomation, Energie im Gebäude, Licht und Beleuchtungstechnik erweitert. Feller und Schneider Electric waren vor Ort, um die Zukunft der Home- und Building Automation zu präsentierten.

Building the Future
Die Swissbau 2020 war für Feller und Schneider Electric ein voller Erfolg. An ihrem designorientierten Stand, mit neuem, offenem Konzept und Themenpräsentationen, durften sie rund 1200 Besuchende begrüssen, darunter viele Elektriker, Planer, Systemintegratoren und Kenner aus der Immobilienbranche. Es wurden Kontakte geknüpft, Neuheiten aus dem Bereich Home- und Building Automation bewundert und Gespräche über die digitale Transformation in Gebäuden geführt.

Besonderes Interesse der Besuchenden galt dabei dem Bereich Energiemanagement und Energieeffizienz. Hier konnten Feller und Schneider Electric mit den Lösungen Wiser Energy für das Eigenheim, Com’x 510 für Mehrfamilienhäuser sowie EcoStruxure Building für den Bereich Zweckbau und Commercial Buildings überzeugen.

Neben den smarten Lösungen war ein weiteres Highlight am Stand von Feller und Schneider Electric der exzellente Kaffee: Rund 1500 Tassen schenkte der Barista insgesamt aus. Cello Duff, MarCom Director Buildings Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG äussert sich zufrieden:
«Der erstmalige gemeinsame Auftritt von Feller AG und Schneider Electric an der Swissbau 2020 war für uns ein Erfolg. Dies bestätigen uns auch die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher und Partner auf unsere Präsentationen. Das grosse Interesse für unsere digitalen Lösungen im Bereich Energiemanagement wie Wiser Energy für das Eigenheim und EcoStruxure Buildings im Bereich Zweckbau zeigt dann auch, dass wir die Kundenbedürfnisse verstanden haben. Die Swissbau als Plattform, um mit verschiedenen Vertretern der Bau- und Immobilienwirtschaft in Kontakt zu treten ist für mich ein Modell mit Potential, an welchem wir weiterarbeiten müssen und werden.»

Aus Feller NASS wird Feller NEVO

Die Feller AG hat ihr Nass-Sortiment massgebend überarbeitet und modernisiert. Neu basiert es auf STANDARDdue und hat sich zum durchgängigen Vollsortiment NEVO entwickelt. Die neuen Apparate sind für jeden Einsatz geschaffen – selbst unter rauen Bedingungen im Aussenbereich oder in der Industrie. Erhältlich sind sie ab sofort.

Die Feller AG hat ihr Nass-Sortiment massgebend überarbeitet und modernisiert. Neu basiert es auf STANDARDdue und hat sich zum durchgängigen Vollsortiment NEVO entwickelt. Die neuen Apparate sind für jeden Einsatz geschaffen – selbst unter rauen Bedingungen im Aussenbereich oder in der Industrie. Erhältlich sind sie ab sofort.

Das moderne und robuste Design kennzeichnet das neue Feller Nass-Sortiment NEVO. Es sorgt für ein wiedererkennbares und kombinationstaugliches Unter- und Aufputzsortiment. Die Apparate sind äusserst widerstandsfähig. Weder Feuchtigkeit, Staub, Korrosion noch mechanische Belastungen können ihnen etwas anhaben. So garantiert NEVO kompromisslose Zuverlässigkeit sowohl im Aussenbereich wie auch in der Industrieumgebung. «NEVO bietet alles, was modernes Industriedesign auszeichnet», sagt Cornelia Högger, Platform Manager Design bei Feller. «Alle Apparate sind stark belastbar – und dies bei maximalem Anspruch an Ästhetik und Formensprache.» Aufbau, Geometrie und Montage der neuen NEVO-Apparate bleiben praktisch identisch wie beim bisherigen Nass-Sortiment.

Gitternetzstruktur für Wasser- und Schmutzabweisung
Das Design von NEVO greift den Look des beliebten Industriedesigns von Feller NASS auf. Im Rahmen einer Evolution wurde es modernisiert und aufgrund neuer Kundenbedürfnisse optimiert. Ein wesentliches Design-Merkmal ist die einzigartige Gitternetzstruktur auf der Oberfläche jedes NEVO Apparats. Diese Struktur macht die Apparate unempfindlich gegen Kratzer und weist Wasser- und Schmutz ab. Weil das neue Design darüber hinaus auf die Eckversenkungen für die rostfreien Schrauben verzichtet, sind die Apparate insgesamt einfacher zu reinigen.

Komplett weisse Apparate verfügbar
Dank der verfügbaren weissen Membrane und weissen Dichtung steht ein komplett weisser Apparat zur Verfügung, der bei Architekten, Bauherren und Eigenheimbesitzern gleichermassen beliebt ist. Die Apparate sind zudem in den Kunststofffarben lichtgrau und schwarz erhältlich. Auf Kundenwunsch können auch weitere Farben nach NCS oder RAL lackiert werden.

Integration von STANDARDdue Funktionen
Zahlreiche Funktionen aus STANDARDdue sind im Sortiment von NEVO vorhanden. Das macht NEVO zu einem weiteren vollwertigen Sortiment von Feller. Gegenüber dem bisherigen Nass-Sortiment kann es dadurch vielfältiger eingesetzt werden. Der KNX-Taster und die IP55/IP55 Steckdose sind zwei Highlights aus dem neuen Sortiment.

Das und vieles mehr. Die komplette Medienmitteilung finden Sie im PDF.

Gebäudeautomation als Standard ist vorprogrammiert.

Gebäudeautomation wird vermehrt zum Standard. Denn in ihr stecke ein enormes Potenzial bezüglich Komfort und Energieeffizienz. Umso wichtiger sei es, sich das nötige Wissen in diesem Bereich anzueignen, sagt Reto Steinmann, Country President Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG, im Interview.

Gebäudeautomation wird vermehrt zum Standard. Denn in ihr stecke ein enormes Potenzial bezüglich Komfort und Energieeffizienz. Umso wichtiger sei es, sich das nötige Wissen in diesem Bereich anzueignen, sagt Reto Steinmann, Country President Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG, im Interview.

Beschreiben Sie doch bitte kurz die Vorteile eines Gebäudeautomationssystems.

Gebäudeautomation bietet Nutzerinnen und Nutzern durch zusätzliche Intelligenz und Funktionalitäten ein Maximum an Komfort und Energieeffizienz. Beispielsweise ist es möglich, mit einem einzigen Tastendruck auf einer ganzen Etage sämtliche Komponenten der Gebäudetechnik so einzustellen, dass sie, perfekt aufeinander abgestimmt, die gewünschte Wohnoder Arbeitsumgebung schaffen. Gebäudeautomation hilft aber auch, Energie zu sparen, z. B. mithilfe von Helligkeits- oder Temperatursensoren.

In der Energiestrategie 2050 ist das Energiesparen ein wichtiger Faktor. Was kann die Gebäudeautomation konkret dazu beitragen? 
Storensteuerungen beispielsweise können die Beschattung so regulieren, dass im Sommer weniger Kühlaufwand notwendig ist oder die Sonne im Winter über Mittag die Räume aufwärmt. In der Nacht hingegen werden dann alle Rollläden des Gebäudes geschlossen und tragen so dazu bei, dass die Räume weniger rasch auskühlen. Automatisierte Gebäude ermöglichen es zudem, eine Tageslichtsteuerung zu installieren, welche Storen und Beschattung miteinbezieht und somit Strom bei der Beleuchtung spart. Über Energiemanagementsysteme lässt sich zudem die Steuerung von Lasten einfach managen und verwalten. Denn wenn der Stromverbrauch sichtbar wird, animiert dies die Menschen, ihn zu reduzieren. Zudem spielt die Gebäudeautomation mit erneuerbaren Energien zusammen, indem sie z. B. Wärmepumpen, Geschirrspüler oder Waschmaschinen dann anstellt, wenn Solarstrom zur Verfügung steht. 

Ihr Unternehmen beschäftigt sich schon lange mit Gebäudeautomation. Wie hat sich diese entwickelt? 
In der Tat setzen wir uns bereits seit über 20 Jahren mit der Gebäudeautomation auseinander. Zu Beginn standen vornehmlich der gehobene Wohnungsbau und der Zweckbau im Fokus, mittlerweile ist ihr Einsatz in diesem Bereich bereits Standard. Heute spielt die Gebäudeautomation auch vermehrt im mittleren Wohnstandard eine Rolle. Weil wir jedoch in den letzten Jahren ebenso in einfachere Lösungen investiert haben, etabliert sich die Gebäudeautomation nun zudem im normalen Wohnstandard – dies allerdings immer noch zurückhaltend.
Woher kommt diese Zurückhaltung?
Ich glaube, dass die Gebäudeautomation noch nicht so weit verbreitet ist, weil wir Menschen nachvollziehen möchten, wieso zum Beispiel die Sonnenstoren hochfahren. Und wir wollen immer noch eine gewisse Kontrolle über unseren Wohnraum haben.

Was ist nötig, damit sich Elektroinstallateure vermehrt der Herausforderung einer Gebäudeautomation stellen? 
Es braucht vor allem Weiterbildungsmöglichkeiten. Denn wenn der Elektriker weiss, was er wie mithilfe einer Gebäudeautomation realisieren kann, dann macht er dies auch. KNX als offener Standard etwa bietet unendlich viele Möglichkeiten. Um diese zu nutzen, muss sich der Elektroinstallateur jedoch ausbilden lassen. Für Licht und Beschattung bestehen bereits einfachere Lösungen, die für den Installateur keine Herausforderung mehr darstellen. Werden die Anforderungen jedoch komplexer, beispielsweise wenn die Gebäudesteuerung per App vorgenommen werden soll, dann ist Kompetenz in Kommunikationstechnik vonnöten wie etwa IT-Kenntnisse. Deshalb bieten wir Kurse in Gebäudeautomation und Netzwerktechnik an.

Was denken Sie, welche Möglichkeiten wird uns die Gebäudeautomation künftig bieten? 
Die Anlagen und Geräte werden miteinander kommunizieren können, heute über Bussysteme, morgen über Internet, das Internet of Things. Solche «connected products» werden in absehbarer Zeit verlangt. Ebenfalls ein wichtiger Bereich in der Automatisierung wird die Zutrittslösung via Clouddienst sein. Der Komfort für die Bewohnerinnen und Bewohner wird also nochmals erhöht werden. Aber auch die Installation wird einfacher sein, wodurch die Hürden für die Integration abgebaut werden. Dazu tragen übrigens auch die sinkenden Kosten von Gebäudeautomationssystemen bei. Und schliesslich wird durch die Automation auch die Energieeffizienz eines Gebäudes nochmals deutlich gesteigert werden können.

Ein aktuelles Thema ist die Digitalisierung im Bausektor. Wird sich BIM (Building Information Modeling) durchsetzen und wer profitiert davon?
Meiner Meinung nach ist das Prinzip des digitalisierten Bauens sinnvoll. Denn das BIM erlaubt die Dokumentation eines Gebäudes bis auf das kleinste Einzelteil, was in der Ausführung, aber auch im Service und im Unterhalt eine grosse Unterstützung ist. Und davon profitieren alle Berufsgattungen. Bereits heute stehen einige Gebäude, welche mithilfe von BIM gebaut worden sind. Was allerdings bis heute noch fehlt, ist ein klarer Standard in diesem Bereich.

Wie richtet sich Feller für die Zukunft aus? Welches sind die Fokusthemen? 
Energiemonitoring und Energiemanagement werden künftig wichtige Faktoren sein. Dazu braucht die Unterverteilung für Beleuchtung, Beschattung und Heizung einen zentralen Controller als Herzstück, das die Sensoren und Aktoren verknüpft. Dazu kommt, dass die Vernetzung verschiedenster Geräte von Apple und Google möglich sein wird und sich diese per Sprachsteuerung bedienen lassen werden. Wichtig ist bei allem aber, dass die Vernetzung auf professioneller Ebene ausgeführt wird. 

Wieso wirkt Feller seit Jahren bei eco2friendly mit? 
Weil das Programm so, wie es positioniert ist, dem Zeitgeist entspricht. Zudem finden wir es wertvoll, dass immer wieder aktuelle Themen behandelt werden. Und das Trainingsangebot ist ein wichtiges Engagement für die Branchenentwicklung. 

Welches werden für Sie die grössten Herausforderungen in den nächsten Jahren sein? 
Die Geschwindigkeit des Fortschritts bei den Technologien, die angeboten werden, ist enorm hoch. Und ihr Lebenszyklus dementsprechend tief. Dies in Einklang zu bringen mit dem Lebenszyklus der Gebäudeobjekte, der Jahrzehnte dauern sollte, wird eine Herausforderung sein. 

Was machen Sie als Privatperson im Hinblick auf das Energiesparen? 
Wir haben bereits vor 15 Jahren unser Eigenheim mit einer Gebäudesteuerung ausgestattet. Licht und Storen sind automatisiert und wir haben eine Wärmepumpe, die überwacht und gesteuert wird. 

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie würde er lauten? 
Es herrscht immer noch die Meinung vor, dass Elektroinstallateure primär Lösungen anbieten würden, die von gestern sind. Es gibt jedoch viele Installateure, die innovativ sind und nach neuen Möglichkeiten suchen. Mein Wunsch wäre es, dass noch mehr in die Weiterbildung und die Entwicklung des Berufsstandes investiert wird. Denn nur so kann die Qualität der Elektroinstallation gewährleistet werden. Wir wollen weg von den fossilen Energieträgern, sei dies mithilfe von Solarenergie, Wasserstoff oder was auch immer. Die Konsequenz daraus ist, dass die Verbraucher vermehrt elektrisch sein werden. Somit müssen neue Energiequellen erschlossen und ein effizienter Umgang mit dem vorhandenen Strom gepflegt werden.

Interview: Pascal Grolimund, Text: Judith Brandsberg
Quelle: Otto Fischer AG, eco2friendly, 21. Ausgabe Herbst/Winter 2019

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